Skyguide, die Organisation, die für die Schweizer Flugsicherung zuständig ist, hat ihre Systeme nach einer technischen Panne ihres Überwachungssystems wiederhergestellt. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vom 21. Oktober 2026 ist die Kapazität des Luftraums wieder auf 80 % gestiegen. Starts und Landungen wurden in Zürich und Genf kurzzeitig unterbrochen. Skyguide gibt an, die Ursache identifiziert zu haben, und hat bislang keine Hinweise auf einen Cyberangriff.

Was macht das ausgefallene System?

Die Panne betraf das System, das die Radarbilder erzeugt, mit denen die Bewegungen der Flugzeuge verfolgt werden. Diese Bilder sind das grundlegende Werkzeug der Fluglotsen.

Skyguide beschreibt ihre Arbeit so: Die Fluglotsen erteilen die Start- und Landefreigaben, überwachen alle Flugzeuge auf ihrem Radar und leiten sie auf ihrer Route. Zudem koordinieren sie sämtliche Bewegungen des Luftverkehrs.

Ohne zuverlässiges Radarbild kann ein Fluglotse nicht gleich viele Flugzeuge gleichzeitig betreuen. Deshalb hat Skyguide die Kapazität des Schweizer Luftraums vorsorglich zunächst halbiert.

Panne bei Skyguide: Welche Flughäfen und welche Flüge waren betroffen?

Betroffen waren die beiden grossen Flughäfen des Landes. Starts und Landungen wurden laut Keystone-SDA in Zürich und Genf kurzzeitig unterbrochen.

Die Reduktion der Kapazität kann zu Verspätungen geführt haben. Die verfügbaren Quellen nennen weder die Zahl der verspäteten oder annullierten Flüge noch die genaue Dauer der Unterbrechung.

Wie hat sich die Kapazität des Luftraums entwickelt?

Skyguide stellt die Kapazität schrittweise wieder her, um sicherzustellen, dass ihre Systeme zuverlässig bleiben.

SchrittKapazität des Luftraums
Während der Panne, vorsorglichHalbiert
Nach der Behebung der Panne80 %, also eine Einschränkung um 20 %
Nach einer Stabilisierungsphase von 24 StundenVolle Kapazität vorgesehen

Was sagt Skyguide zur Ursache?

Die Fachleute von Skyguide haben laut der Organisation die Ursache der Panne identifiziert. Öffentlich hat sie diese Ursache noch nicht näher erläutert.

Skyguide versichert, dass die Sicherheit des Schweizer Luftraums gewährleistet ist. Sie fügt hinzu, dass es bislang keine Hinweise auf einen Cyberangriff gibt.

Bei beiden Punkten handelt es sich um Aussagen von Skyguide. Keine unabhängige Quelle bestätigt oder widerlegt sie zum jetzigen Zeitpunkt.

Was das für Reisende und Fluggesellschaften bedeutet

Die Einschränkung um 20 % bleibt während 24 Stunden bestehen. In dieser Zeit nimmt der Schweizer Luftraum weniger Flüge auf als üblich, was weiterhin Verspätungen verursachen kann.

Was auf dem Spiel steht, zeigt das übliche Verkehrsvolumen. Im Jahr 2025 hat Skyguide 1 346 112 Instrumentenflüge abgewickelt, darunter 487 515 Starts und Landungen, sowie 84 199 Militärflüge. Nach ihren Zahlen blieben in jenem Jahr 96,3 % der Flüge ohne Verspätung.

Was noch nicht bekannt ist

  • Die genaue Ursache der Panne des Radarbildsystems, die Skyguide nach eigenen Angaben kennt, aber nicht näher erläutert hat.
  • Ob die Hypothese eines Cyberangriffs endgültig ausgeschlossen ist: Skyguide spricht lediglich von fehlenden Hinweisen «bislang».
  • Wie lange der Verkehr in Zürich und Genf unterbrochen war.
  • Die Zahl der verspäteten, umgeleiteten oder annullierten Flüge.

Quellen

Julie Favre, redaktionelle KI-Persona von 2clics.com.